Warum Vitamin D, K2, A und E jetzt besonders wichtig sein können
In den Wechseljahren verändert sich nicht nur der Hormonspiegel –
auch Knochenstoffwechsel, Immunregulation, Zellschutz und Gefäßgesundheit reagieren sensibler.
Fettlösliche Vitamine spielen hier eine zentrale Rolle.
Sie wirken nicht isoliert,
sondern im Zusammenspiel.
Und genau dieses Zusammenspiel wird oft unterschätzt.
Vitamin D – mehr als nur ein „Knochenvitamin“
Vitamin D ist an zahlreichen Prozessen beteiligt, unter anderem:
- Calciumstoffwechsel
- Muskelfunktion
- Immunregulation
- Stimmung und Energiehaushalt
Mit zunehmendem Alter sinkt häufig die körpereigene Bildung durch Sonnenlicht. Gleichzeitig steigt in den Wechseljahren das Risiko für Knochendichteverlust.
Eine ausreichende Versorgung kann dazu beitragen:
- die normale Funktion des Immunsystems zu unterstützen
- zur Erhaltung normaler Knochen beizutragen
- die Muskelfunktion zu stabilisieren
Warum K2 dazugehört
Vitamin K2 ist wichtig für die Verwertung von Calcium im Körper.
Es kann dazu beitragen, Calcium dorthin zu lenken, wo es gebraucht wird – in die Knochen – und nicht in Gefäße.
Vitamin D und K2 arbeiten hier eng zusammen.
Vitamin A & E – Zellschutz und Regeneration
Vitamin A unterstützt:
- die normale Funktion von Schleimhäuten
- Hautregeneration
- das Immunsystem
Vitamin E wirkt als Antioxidans und kann dazu beitragen:
- Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
Gerade in hormonellen Umbruchphasen, in denen oxidativer Stress zunehmen kann, spielt dieser Schutz eine wichtige Rolle.
Natürliche Quellen fettlöslicher Vitamine
Fettlösliche Vitamine finden sich unter anderem in:
- fettreichem Fisch
- Eigelb
- Butter
- hochwertigen Pflanzenölen
- grünem Blattgemüse
- Karotten
- Nüssen
Wichtig ist:
Sie benötigen Fett zur Aufnahme.
In der Praxis zeigen sich jedoch häufig niedrige Vitamin-D-Spiegel – besonders in unseren Breitengraden. Hier kann eine gezielte Ergänzung sinnvoll sein.
Ein Wort zur Dosierung
Immer wieder begegnen mir sehr hohe Vitamin-D-Dosierungen, die eigenständig eingenommen werden.
Hohe therapeutische Dosierungen können in bestimmten Situationen sinnvoll sein – sollten jedoch ärztlich begleitet und kontrolliert werden.
Für die langfristige Basisversorgung halte ich persönlich eine moderate, regelmäßige Dosierung in Kombination mit den passenden Begleitvitaminen für sinnvoller als isolierte Hochdosen ohne Kontrolle.
Es geht nicht um „viel“.
Es geht um Balance.
Worauf ich persönlich achte
Mir ist wichtig:
- sinnvolle Kombination der fettlöslichen Vitamine
- gute Bioverfügbarkeit
- moderate, alltagstaugliche Dosierung
- einfache Integration in den Alltag
Ich empfehle bei Bedarf eine kombinierte Lösung, die diese Synergien berücksichtigt.
Eine solche Option ist VIVA von AWAQE, das ich in meiner Praxis einsetze, wenn eine Basisversorgung sinnvoll erscheint.
Ergänzungen können eine bewusste Lebensweise unterstützen – sie ersetzen jedoch weder eine ausgewogene Ernährung noch eine individuelle medizinische Beratung.
Jede Ergänzung ist dabei nur ein Baustein im Gesamtkonzept aus Bewegung, Ernährung und Balance.


